Vollmond-Selbstliebe-Ritual:
10 Minuten, die garantiert guttun
Du musst dir keine Stunde freischaufeln, kein Kerzenmeer anzünden und keine Räucherstäbchen-Expertin sein, um dir bei Vollmond etwas Gutes zu tun. Zehn Minuten reichen – wenn du sie bewusst dir selbst schenkst, statt sie irgendwo im Alltag verschwinden zu lassen.
Warum ausgerechnet der Vollmond?
Wie wir bereits im Artikel [Der Vollmond-Fehler, den fast jede Frau macht] beschrieben haben, wirkt der Vollmond wie ein Vergrösserungsglas: Gefühle, die im Alltag sonst leise bleiben, kommen in dieser Nacht oft lauter an die Oberfläche. Statt das zu bekämpfen oder wegzuerklären, kannst du dir genau diesen Moment bewusst zunutze machen – für ein kleines, kraftvolles Ritual, das dir zeigt: Ich bin es mir wert, mir zehn Minuten zu widmen.
Wenn du zusätzlich schlecht schläfst, sobald der Mond voll steht, lies gerne auch unseren Artikel [Warum du bei Vollmond schlecht schläfst – und was wirklich hilft] – die dortigen Tipps lassen sich wunderbar mit diesem Ritual kombinieren.
Das 10-Minuten-Ritual
Minute 1–2: Ankommen Setz oder leg dich an einen ruhigen Ort. Handy weg, Tür zu, wenn möglich. Drei tiefe Atemzüge – ein, aus, ein, aus, ein, aus. Mehr braucht es nicht, um im Moment anzukommen.
Nimm eine schöne Kerze mit warmem, beruhigendem Duft (z. B. Lavendel oder Sandelholz) für die richtige Stimmung.
Minute 3–5: Ehrlich hinschauen Frag dich leise oder schreib es auf: Wie geht es mir wirklich gerade – nicht wie es „sollte“, sondern wie es tatsächlich ist? Es gibt hier keine falsche Antwort.
Ein kleines Journal oder Notizheft speziell für diese Vollmond-Momente, kann dir helfen, mit der Zeit ein persönliches Muster aufzuzeigen.
Minute 6–7: Dir selbst etwas Gutes sagen Leg eine Hand auf dein Herz und sag dir laut oder in Gedanken einen Satz, den du gerade am meisten brauchst. Zum Beispiel: „Ich darf mir selbst wichtig sein.“ Oder: „Ich muss nicht perfekt sein, um es wert zu sein, gesehen zu werden.“
Ein Set mit Affirmationskarten für Selbstliebe kann dir helfen – falls dir eigene Worte in dem Moment schwerfallen, kannst du einfach eine Karte ziehen.
Minute 8–9: Körperlich spüren Streich dir sanft über Arme, Hände oder Gesicht – mit etwas Pflegendem, das sich gut anfühlt. Diese kleine, bewusste Berührung sendet deinem Nervensystem ein klares Signal: Ich sorge für mich.
Ein natürliches Körperöl oder eine Gesichtspflege mit hochwertigen, pflanzlichen Inhaltsstoffen wirkt wunder.
Minute 10: Bewusst abschliessen Ein letzter tiefer Atemzug. Bedank dich bei dir selbst für diese zehn Minuten – ganz ohne grosse Geste, einfach ein leises „Danke“ an dich.
Was, wenn zehn Minuten sich trotzdem schwer anfühlen?
Das ist völlig normal, besonders wenn du es lange nicht gewohnt warst, dir selbst Zeit zu widmen. Es hilft, das Ritual erst mal nur einmal im Monat, zum jeweiligen Vollmond, fest einzuplanen – so wie ein Termin, der nicht verschoben wird. Wenn du magst, kannst du dir dafür sogar unseren [Vollmondkalender] als Erinnerung markieren, damit du keinen Termin mit dir selbst verpasst.
Also, meine liebe Liebende, es gibt bei einem Ritual keine festen Regeln.
Du kannst das Ritual erweitern, verändern oder ganz neu für dich gestalten. Wichtig ist nur eines: dass diese zehn Minuten wirklich dir gehören, ganz ohne Anspruch, ohne Erwartungshaltung, einfach als kleines, regelmässiges Zeichen an dich selbst: Ich bin es mir wert.
Teil der FREE Living Reihe – für Frauen, die bereit sind, sich selbst wieder an die erste Stelle zu setzen.



















